• Stephan Hänni

Bewegung baut Stresshormone ab


Immer mehr, immer besser, wo führt das noch hin..
Stress

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Immer mehr, immer besser immer ...

Es nimmt kein Ende!

Auch der Körper wird so immer mehr von Stresshormonen übersäht.


Es gibt Menschen, die haben einen so "gefüllten" Tageskalender, dass an Sport und Bewegung nicht mehr zu denken ist.



Eigentlich schade, denn je gestresster man sich fühlt, desto mehr Bewegung braucht es, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Oder anders gesagt, die Bewegung ist ein gutes Hilfsmittel um stressresilienter zu werden.


Im Gegensatz zur "Steinzeit", geht es heute mehrheitlich nicht mehr um Leben und Tod.

So betrachtet sollten wir eigentlich ein stressfreies Leben haben.


Ich habe letzte Woche einige Kollegen gefragt, was bei ihnen einen Stress auslöse.

Wenn man es genau betrachtet, so lösen eigentlich harmlose Sachen, wie u.a. E-Mails und die ständige Erreichbarkeit so einiges an Stress aus.


Ein allenfalls ständiger Dauerstress schadet unserer Gesundheit.

Während das Stresshormon Adrenalin dafür zuständig ist, dass wir schnell "kampfbereit" sind und es schnellst möglichst wieder abbaut, so bleibt das Cortisol länger im Blut und verhindert die sofortige Entspannung, um allenfalls wieder schneller "kampfbereit" zu sein.

Unser Körper ist da ein wenig in der "Steinzeit" hängen geblieben, wo man jederzeit auch Opfer von wilden Tieren sein konnte. Man wusste damals nie so genau, ist man nun der Jäger oder der Gejagte...


Früher war man viel in Bewegung und heute? Heute sitzen wir viel herum und die Bewegung ist bei so einigen Mitmenschen zu einem Fremdwort geworden.

Früher sorgte Stress zur körperlichen Betätigung. (U.a. Weglaufen usw.) Heute?

Heute wird viel geflucht, "geschumpfen" und so einiges an Energie in die falsche Richtung gelenkt.

Es gibt auch Menschen, die schreiben hässige Mails oder zeigen einem den "Vogel", wenn der Stress überhandgenommen hat und die Emotionen das Denken abstellte...


Ist der Cortisolspiegel u.a. bei einem Dauerstress zu hoch, so kann dies einiges an Nebenwirkungen auslösen.

Ich denke da an Schlafstörungen, Depressionen, Immunschwäche, Gedächtnisverslust uvm.

Macht es da nicht Sinn, sich mehr zu bewegen um u.a. auch die Gehirndurchblutung zu verbessern, die Ausdauer zu steigern oder eben, sich in den Schlaf zu bewegen?


Bewegung verbessert so oder so die Gesundheit. Denn nicht nur durch den Abbau der Stresshormone ist die Bewegung gesundheitsfördernd.

Der Körper braucht durch die Bewegung mehr Energie, da der Fett- und Zuckerstoffwechsel angetrieben wird. Regelmässiges Sporttreiben kann helfen, das Risiko eines Schlaganfalls, eines Herzinfarkts oder einer Krebserkrankung zu minimieren.


Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenstart und eine tolle und bewegungsreiche Woche.


Euer Stephan




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