• Stephan Hänni

COVID-19-Pandemie

Aktualisiert: 30. Jan.


Unser Leben wurde durch die COVID-19-Pandemie stark beeinflusst, herausgefordert und wird uns noch eine lange Zeit beschäftigen.

Diese spezielle und neue Herausforderung kann nicht nur stressig sein.

Nein, es löst auch starke Emotionen frei.

Maßnahmen wie die soziale Distanzierungen mögen zwar notwendig gewesen sein, doch führte die Isolation bei so einigen Menschen zu Stress und Angst.


Folgende Ursachen könnten dabei den Stress auslösen:

  • Gefühle von Angst, Wut, Traurigkeit, Sorge und Frustration.

  • Verändertes Essverhalten, Energielos, Wünsche und Interessen welche in Gefahr sind.

  • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und Entscheidungen zu treffen.

  • Schlafstörungen oder Albträume.

  • Körperliche Reaktionen wie Kopfschmerzen, Körperschmerzen, Magenprobleme und Hautausschläge.

  • Mobbing, Kommunikationsprobleme oder Konflikte.

  • Verschlimmerung chronischer Gesundheitsproblemen.

  • Verschlechterung psychischer Erkrankungen.

  • Erhöhter Konsum von Tabak , Alkohol und anderen Substanzen.

Folgende Möglichkeiten könnten bei der Stressbewältigung helfen:


  • Eine Zeitlang keine Nachrichten mehr zu hören oder Zeitungen zu lesen.

  • Sich um seinen Geist und seinen Körper zu kümmern in dem man sich u.a. sportlich betätigt, meditiert, richtiges Atemtraining ausübt, sich viel bewegt und sich mit Menschen verbindet, welche einem gut tun.

  • Gute und gesunde Ernährung.

  • Sich Zeit für das nehmen, was einem Spass macht.

  • Guter und regenerierender Schlaf.

  • Vermeiden von übermäßigem Alkohol- und Tabakkonsum.


Helfen Sie Ihrem Kind
Kinder helfen

Gerade auch Kinder und Jugendliche haben oft Schwierigkeiten, mit Stress umzugehen.

Jugendliche können dabei besonders überfordert sein, wenn ihr Stress auch noch mit einem traumatischen Ereignis zusammenhängt.

Es ist normal, dass Kinder sich Sorgen machen, wenn in ihrem Leben beängstigende oder stressige Ereignisse passieren.


Es zeigt sich dabei immer wieder, dass es für Kinder besonders Hilfreich ist, wenn man über «solche» Ereignisse spricht. Dabei hat man die Möglichkeit, allenfalls auch erschreckende Ereignisse oder Informationen in einen ausgewogeneren Rahmen zu setzen.


Doch was kann man sonst noch machen, ausser mit den Kindern zu sprechen?


  • Beobachten Sie, was Kinder über stressige Ereignisse in ihrem Leben sehen, hören und sagen.

  • Achten Sie auf deren Gefühle. Gerade auch nach einem traumatischen Ereignis ist es wichtig, dass Kinder das Gefühl haben, ihre Gefühle teilen zu können. Sie möchten das Gefühl haben, dass man ihre Ängste und Sorgen versteht. Es ist in dem Zusammenhang wichtig, dass man nicht nur das Gefühl gibt, sondern dann auch aktiv Hilft. Daher ist es ganz wichtig, das Kind zu ermutigen, seine Empfindungen zum Ausdruck zu bringen.

  • Behalten Sie eine normale Routine bei. Dies gibt ein Gefühl der Stabilität.

  • Achten Sie auf Verhaltensänderungen. Jegliche Verhaltensänderungen können Anzeichen dafür sein, dass ein Kind Probleme hat und möglicherweise Unterstützung benötigt.

  • Stressige Ereignisse können das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit eines Kindes in Frage stellen. Zeigen Sie Ihrem Kind auf, wie Sie ihm helfen können und fragen Sie danach ob dieses Vorgehen für das Kind passend ist. Auch die Reaktion auf Ihre Massnahmen zeigen auf, wo man steht. Achten Sie deshalb auch in dem Zusammenhang auf die Reaktion des Kindes.

  • Verbinden Sie sich in einem nächsten Schritt nötigenfalls mit Lehrern, anderen Eltern oder mit Fachpersonen. Erkundigen Sie sich dabei wie man Ihrem Kind helfen könnte.

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