• Stephan Hänni

Zeitumstellung


Zeitumstellung
Zeitumstellung

Am Sonntag, 31. Oktober 2021, werden die Uhren von 3 Uhr auf 2 Uhr um eine Stunde zurückgestellt.

Obwohl wir die Uhren nur um eine Stunde zurückstellen, kann diese kleine Änderung den Körper ganz schön durcheinanderbringen.






Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, die von auftretenden gesundheitlichen Problemen in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung berichten.

Selbst Verkehrsunfälle sollen häufiger stattfinden.


Jeder Mensch folgt seiner inneren Uhr, welche vorwiegend durch Hormone gesteuert wird.

Der Organismus des Menschen ist in vielen Bereichen so aufgebaut, dass er einem bestimmten Rhythmus folgt, der sich jeden Tag wiederholt.


Biologische Funktionen, die diesen tagesrhythmischen Schwankungen unterliegen, sind z. B. der Blutdruck, die Pulsfrequenz, die Körpertemperatur oder die Ausschüttung der Glukokortikoide in der Nebennierenrinde.


Einen Einfluss auf die innere Uhr hat u.a. die Sonne, welche den Wechsel von Dunkel auf Hell oder unbekehrt «einläutet».

Der sogenannte «Hell-Dunkel-Rhythmus» beeinflusst auch die Ausschüttung des "Schlafhormons" Melatonin. Dieses Melatonin ist für den Schlaf sehr wichtig und wird vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden. Dabei senkt es die Aktivität und macht müde.

Daher können allenfalls bereits kleinste Schwankungen im biologischen Rhythmus Auswirkungen auf den «Schlaf-Wach-Rhythmus» und somit folglich auch auf die Gesundheit haben.

Die Umstellung ist von Person zu Person individuell verschieden.

Gerade auch ältere Menschen, Kinder oder Säuglinge habe teils grössere Probleme damit.

Für Menschen, welche sonst schon unter Schlafstörungen oder unter organischen Erkrankungen leiden, ist die Zeitumstellung noch schwerer.

Untersuchungen haben ergeben, dass in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung,

25 Prozent mehr Krankenhausbehandlungen wegen Herzbeschwerden durchgeführt werden, als sonst im Durchschnitt eines Jahres (Quelle: Ärztezeitung https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Mehr-Herzinfarkte-nach-Zeitumstellung-240330.html)

Man könnte die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Zeitumstellung auch mit einem Mini-Jetlag vergleichen.

Folgende Symptome könnten auftreten:


  • Schlafstörungen

  • Appetitlosigkeit

  • Verdauungsprobleme

  • Müdigkeit

  • depressive Verstimmungen

  • Schwankungen der Herzfrequenz

  • Konzentrationsschwäche

  • Gereiztheit

  • usw.

Um sich allenfalls gegen gesundheitliche Auswirkungen der Zeitumstellung zu schützen, kann man bereits eine Woche vor der Umstellung, jeweils schrittwiese im «10 Minuten – Takt» die Umstellung vornehmen.

113 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen